35 Jahre NWiA - die Gratulationen

Am 20. Juni 1985 haben vorausschauende Kölner*innen den Verein "Neues Wohnen im Alter" gegründet. Eigentlich wollten wir das mit einem FachTag im September 2020 feiern. Den haben wir nun wegen der Corona-Pandemie ins nächste Jahr verschoben.

Deshalb haben wir einige Weggefährt*innen, Wohnprojekte, Partner*innen und Netzwerkkolleg*innen gebeten, uns mit Antworten auf folgende drei Fragen zu beschenken:
 

1. Was verbindet Sie mit NWiA e.V.?

2. Was wäre anders, wenn es NWiA nicht gäbe?     

3. Was wünschen Sie NWiA für die nächsten 35 Jahre?
 

Hier die ersten Beiträge:

Brunni Beth

Aurelia Vietzen

Wilhelm Schwedes

Susanne Tyll

Monika Schneider

Anne Dellgrün

Daniel Fuhrhop

Wie man klimafreundlich Wohnraum ohne Neubau schaffen kann, zeigt Daniel Fuhrh​op in der Neuauflage seines Buches „Verbietet das Bauen". Nach drei Sachbüchern und wissenschaftlicher Arbeit an der Universität Oldenburg präsentiert die Neuauflage ein erweitertes Programm gegen Leerstand und gegen regionale Ungleichheit.
Es ist zugleich ein Programm gegen Einsamkeit, denn sobald Wohnraum in Altbauten besser genutzt wird, belebt sich die Nach-barschaft. Buchinformationen: www.verbietet-das-bauen.de/buch. Anstelle einer Buchtour gibt es den 17-minütigen Online-Vortrag „100 Werkzeuge für Wohnraum in Altbauten“. Hier der Link zum Vortrag.

Auf unserem FachTag „In Würde wohnen" am 09.09.2020 wäre Daniel Fuhrhop, Betriebswirt, Architektur-Verleger und Autor einer unserer Referenten gewesen. Weil Corona sich derzeit noch zwischen uns stellt, haben wir den FachTag verschoben und unser Gespräch kurzerhand online geführt - Oldenburg und Köln rücken im virtuellen Raum nah zusammen!

Wir unterhalten uns über kritische Aspekte von Neubau und Flächenversiegelung, die Klimafreundlichkeit von intensiverer Wohnraumnutzung und die Rolle von innovativen, selbstbestimmten Wohnprojekten.

Gratulation von Dr. Katja Robinson,

Leiterin Amt für Soziales und Senioren

der Stadt Köln

 

Was verbindet Sie mit NWiA e.V.?

Seit rund zwei Jahrzehnten wird der Bereich Selbsthilfe des NWiA e.V. von dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren finanziell unterstützt, um Menschen anzuregen, selbst für ihre Wohnperspektiven aktiv zu werden und vorhandene Kompetenzen in der Gemeinschaft und im Austausch mit Gleichgesinnten zu fördern. Uns verbindet das gemeinsame Interesse, Menschen zusammen zu bringen und sie dabei zu unterstützen, die eigene Lebens- und Wohnform insbesondere im Alter vorzubereiten und mit zu bestimmen.

Eine wirkungsvoller erster Akt der Kooperation war der Vortrag zum Thema „Köln als Sorgende Gemeinschaft“ von Frau Dr. Robinson, damals gerade neu im Amt, im Mai 2019 auf dem NWiA-Fachtag „Gemeinschaftliche, selbstbestimmte Wohnformen in Köln auch für 65plus - Was tut sich? Was fehlt? Wo geht es hin?“

 

Was wäre anders, wenn es NWiA e.V. nicht gäbe?

NWiA e.V. berät und begleitet Menschen, die gemeinschaftlich wohnen wollen, und bringt mehrere Generationen zusammen. Der Verein organisiert Treffen zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Erfahrungen. Zukunftsweisend werden die Wünsche der Menschen aufgegriffen und neue Wohnformen angeregt. Beispielhaft sind Mehrgenerationen-Wohnprojekte mit Gemeinschaftsraum und Garten oder Hausgemeinschaften mit angeschlossenem ambulanten Pflegedienst. Diese Ideen stärken die Teilnahme jedes einzelnen Menschen und fördern die Lebendigkeit und Vielfältigkeit unserer Stadt Köln. Die Eigenverantwortung der Menschen wird gestärkt und die soziale Kommunikation verbessert. Indem sich Menschen in ihrem Wohnalltag und im Quartier vernetzen, wird das „Wir-Gefühl“ gestärkt und die Stadt bleibt lebendig und attraktiv.

Alles das würde ein Stück weit fehlen, wenn es NWiA nicht gäbe.

 

Was wünschen Sie NWiA e.V. für die nächsten 35 Jahre?

Wir wünschen Ihnen Ideenreichtum, um sich in den nächsten 35 Jahren weiterhin mit dem demographischen Wandel und seinen gesellschaftlichen Herausforderungen bezüglich Wohnen kreativ auseinanderzusetzen. NWiA macht unsere Stadt vielfältig und l(i)ebenswert! Die Stadt Köln freut sich, NWiA bei dem Ausbau und der Begleitung der zivilgesellschaftlichen Selbsthilfe in Sachen gemeinschaftliches Wohnen weiter zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihr vorbildliches Engagement!

 

Die EHRENFELDER, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG: Zunächst einmal „happy birthday“ aus Ehrenfeld!!!

Schon seit über 15 Jahren pflegen wir eine sehr angenehme Beziehung zu Ihrem Verein. Als wir Anfang der 2000er Jahre unser letztes Vorratsgrundstück bebauen wollten, gab es eine Anfrage des Vereins „Wohnen mit Alt und Jung“, ob wir dieses Grundstück nicht gemeinsam für den Verein als ein Mehrgenerationenwohnprojekt errichten wollen.

Da es sich für unsere Genossenschaft um ein Pilotprojekt handelte, bei dem wir auf keine Erfahrungen zurückgreifen konnten, haben wir dankbar die Unterstützung von NWiA e.V. in Anspruch genommen. Zahlreiche Hinweise und Empfehlungen des Vereins ließen das Projekt für uns zu einem vollen Erfolg werden und wir konnten sogenannte „Kinderkrankheiten" bereits im Vorfeld ausschließen. Und dies bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt, denn das Mehrgenerationenwohnhaus besteht bis zum heutigen Tage genauso, wie es seinerzeit geplant und umgesetzt wurde.

Einige Jahre später haben wir die Notwendigkeit gesehen, intensiv an dem Thema „Quartiersentwicklung“ zu arbeiten. Auch hier ist es uns in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Verein gelungen, ein Wohncafé - also einen Anlaufpunkt für unsere Mitglieder inmitten unseres Bestandes - zu installieren. Heute wird das Wohncafé von zahlreichen Mitgliedern unserer Genossenschaft und von angrenzenden Nachbarn genutzt, um gemeinsam zu essen, aber auch um an vielen Veranstaltungen teilzunehmen und Kontakte zu knüpfen.

Auch hier kann man sagen, dass das Wohncafé ein Ergebniss zahlreicher sinnvoller Empfehlungen des Vereins NWiA e.V. ist.

Wir danken dem Verein und sind froh, einen solch zuverlässigen und kompetenten Partner über viele Jahre an unserer Seite zu haben. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und freuen uns schon, weitere Projekte mit NWiA e.V. umsetzen zu können.

Ihre EHRENFELDER, Torsten Matzke (Leitung Wohnungsbewirtschaftung)

 

Liebe Frau Battke, liebe Mitglieder von NWiA, auch ganz besonders im Namen von Herrn Ludwig gratuliere ich Ihnen und allen Vereinsmitgliedern ganz herzlich zum 35. Jubiläum. Wir können stolz sein, dass wir mit Ihnen einen solch engagierten Verein in Köln haben, der sich nicht nur für die Bedürfnisse der Menschen einsetzt, sondern auch für sie da ist und hilft. Vielen Dank für die wertvollen Jahre der Unterstützung! Selbstverständlich kommen wir Ihrer Bitte nach und beantworten sehr gerne Ihre Fragen:

 

Was verbindet Sie mit NWiA e.V.?

… das gemeinsame Ziel, den Menschen aller Generationen mit und ohne Hilfebedarf in Köln ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung und im vertrauten Veedel zu ermöglichen. Ich bin sehr froh darüber, dass wir dieses Ziel seit 2019 auch finanziell unterstützen und somit die wertvolle Arbeit des Vereins für alle Kölnerinnen und Kölner sichern konnten.

 

Was wäre anders, wenn es NWiA nicht gäbe?

NWiA e.V. leistet seit 35 Jahren sehr erfolgreiche Pionierarbeit für ein gemeinschaftliches und selbstbestimmtes Leben in Köln. Die hohe fachliche Kompetenz, das intensive ehrenamtliche und selbstorganisierte Engagement sowie das umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsangebot des Vereins hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir heute in Köln eine breite Landschaft an neuen Wohnformen haben. Gleichzeitig trägt NWiA durch seine Arbeit dazu bei, dass die Bereitschaft der Menschen sich im Veedel zu engagieren sowie Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen, stark gestiegen ist. Eine tolle Leistung aller Vereinsmitglieder, für die ich mich ganz besonders bedanke.

 

Was wünschen Sie NWiA für die nächsten 35 Jahre?

Die besondere Stärke des Vereins ist es, den vielen Ratsuchenden, die neue Wege beim Wohnen beschreiten wollen, mit fundierter Sachkenntnis zur Seite zu stehen, Mut zu geben und bei der Umsetzung auch aktiv zu unterstützen. Diese wichtige Rolle weiterhin so gut übernehmen zu können und in Köln Angebote zu entwickeln, die sehr nah an den Bedürfnissen der Menschen sind, das ist mein Wunsch für die nächsten 35 Jahre. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dies gemeinsam schaffen.

 

Wir freuen uns schon auf die Zeit, wenn wir nach der Corona-Pandemie gemeinsam und vor allem persönlich mit Ihnen auf 35 Jahre  „anstoßen“ und  das Jubiläum feiern können. Bleiben Sie bis dahin weiterhin so nah an den Bedürfnissen der Menschen und verlieren niemals Ihre Ziele aus den Augen. Wenn Sie Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht sich an uns zu wenden.

Auch wenn wir in dieser schwierigen Zeit wahrscheinlich wenig Möglichkeiten weiterer Unterstützung haben, so werden wir auf jeden Fall nach Lösungen suchen und uns einsetzen.

Viele Grüße, auch im Namen von Herrn Ludwig und dem gesamten Amt für Wohnungswesen

Im Auftrag

Michael Neffgen

Stadt Köln, Die Oberbürgermeisterin

Amt für Wohnungswesen

561/3 – Besondere Wohnformen

 

Liebe Geburtstagskinder in Köln,

wir vom FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. freuen uns sehr, dass ihr nach 35 Jahren immer noch so quietschlebendig wie eh und je seid. Es ist jetzt ja schon deutlich mehr als ein Generationenzeitfenster, das ihr erfolgreich durchlebt habt. Alle Achtung!

Anlässlich des 25jährigen Geburtstags des FORUM vor ein paar Jahren haben wir uns Videoaufnahmen aus den frühen 1990er Jahren angeschaut. Da wart ihr, wie wir sehen konnten, in Köln eine sehr lebendige Hochburg – heute würde man sagen ein Hotspot - von Aktivist:innen zum Thema Gemeinschaftliches Wohnen. Mit klassischen Aktionsformen jener Zeit habt ihr eure Anliegen in die Welt getragen. Z.B. mit Infoständen und Liedern mit Gitarrenbe-gleitung mitten in einer der berühmten Kölner Einkaufsstraßen. Auf die Weise wolltet ihr „Gemeinschaftliches Wohnen“ bekannt machen. 

Ihr wart dann später sehr wichtige Akteur:innen, die das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen, Bundesvereinigung, gegründet haben. Daran hat z.B. Erika (Rodekirchen) mitgewirkt. Wir wollten neben dem NWiA für Köln und das Rheinland eine bundesweite Anlaufstelle für alle Interessierten in der Republik schaffen, die Fragen zu neuem Wohnen hatten, und gründeten deshalb das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen, heute mit Sitz in Hannover.

Die Struktur ist ein wesentliches Merkmal der Identität des FORUM, und sie bewährt sich immer noch. Wir danken Ihnen und euch für dieses Engagement damals und bis heute!

Die Welt hat sich natürlich in 35 Jahren verändert. Heute gibt es - anders als früher - so gut wie keine NachfragerInnen mehr, die in Hannover anrufen, um Tipps zu bekommen, wie sie in Köln oder anderswo in der Region auf Gleichgesinnte stoßen können. Heute wissen Interessierte in der ganzen Republik, dass es in ihrem lokalen Umfeld Organisationen gibt, die ihnen besser und konkreter helfen. Wir wollen und müssen unsere gemeinsamen Themen im Verbund voranbringen. Da spielen unsere Regionalstellen, wie ihr in Köln eine seid, als unsere Kooperationspartner:innen aus dem Rheinland eine wichtige Rolle für uns.

Wir wünschen euch nun viel Erfolg und viel Glück und zwar erst mal für die nächsten 35 Jahre.

Dr. Josef Bura, Erster Vorsitzender

 

Villa andersUnser erster Kontakt war ganz zu Beginn unseres Projektes in den Jahren 2003-2006. Vor dem Hintergrund der besonderen Bedarfe unserer Community - viele Singles und oft geringe Anbindung an die Ursprungsfamilien - sollte in Köln das erste schwul-lesbische generationsübergreifende Wohnprojekt Deutsch-lands entstehen. 

Von NWiA erhielten wir wertvolle Tipps zu Themen der Finanzierung, Organisationsform und Gruppenbildung. In Verbindung mit den Broschüren des Wohnbundes e.V. Bochum war dies ein wichtiger Baustein für den Erfolg unseres Projekts, das 2009 an den Start ging. Ebenso half NWiA mit der Kontaktvermittlung zu anderen Initiativgruppen in Köln und der Möglichkeit, das erste der bereits bestehenden Wohnprojekte in Köln (Haus Mobile in Weidenpesch) zu besuchen. Dort vor Ort konnten wir einen direkten Eindruck gewinnen von den Möglichkeiten sowie Fallstricken des gemein- schaftlichen Wohnens. Solch eine Anlaufstelle, ihre Räume wie die logistische Unterstützung ist unabdingbar für den Erfolg der Wohnprojektlandschaft in Köln! 

Für die nächsten 35 Jahre wünschen wir NWiA eine sichere Finanzierung, eine breite personelle Basis und einen festen Platz in Köln als Bindeglied zwischen Bauamt/Verwaltung der Stadt und den Nutzern aus den Wohnprojektinitiativen. Herzlicher Dank und viel Erfolg! Lisa W. aus der Villa anders

 

NDS-Büro: Also auch noch einmal herzlichen Glückwunsch zum 35. Geburtstag! Sie haben viel bewegt in Köln mit Auswirkungen in das ganze Bundesgebiet! Herzliche Grüße, Andrea Beerli, Dipl.-Ing., Projektleitung für den Bereich Neue Wohnformen und Nach-barschaften.

 

Mann/Frau stehen mit 35 Jahren mitten im Leben. Reich an Erfahrung, Kinderkrankheiten sind ausgemerzt, die Flausen im Kopf durch Gel oder Haarspray geglättet. Bei vielen Menschen sind die in jungen Jahren gesteckten Ziele erreicht. Also eigentlich alles so wie bei NWIA? Ich wünsche dem gesamten, sehr engagierten Team für die nächsten Jahre alles Gute. Ich hoffe, dass sich alle trotz Corona nicht die Freude an dem Geburtstag verderben lassen. Genießt alle den Tag, lasst euch feiern und stärkt euch im Kreise eurer Mitstreiter für die kommenden Jahre. Auch wenn wir uns schon einige Zeit nicht persönlich treffen konnten – aus der „Ferne“ vom Niederrhein – herzlichen Glückwunsch!

 

Herzliche Glückwünsche von

Lebensräume in Balance e.V.

Unser erster Kontakt war ganz zu Beginn unseres Projektes, als wir noch „Lebensträume in Balance“ hießen. Das war Anfang 2008. Frau Opoku-Wöhler war damals da. Von ihr bekamen wir wertvolle Tipps für unseren Start, z. B. zur Vereinsbildung.Kompetente, erfahrene Ansprechpartner für gemeinschaftliche Wohnformen sind wichtig für Gruppen, die eine solche Initiative starten! Eine Anlaufstelle auf Köln bezogen ist wichtig – jemand der über die hiesige Situation informiert ist und beraten kann. Wir wünschen NWiA für die nächsten 35 Jahre eine sichere Finanzierung und mehr als eine halbe Stelle! Eine Änderung des Namens in „Neues Wohnen", denn wenn erst Alte anfangen zu überlegen, ist es zu spät.

 

Wir gratulieren alle und senden aus dem Karmelkloster unsere Glückwünsche

für eure 35-jährige erfolgreiche Arbeit! Wir wissen, dass der Verein viel dazu bei-getragen hat, das Bewusstsein für neue alternative Wohnmöglich-keiten für alt und jung in unserer Gesellschaft zu schärfen. Auch wir in Bonn haben davon profitiert. Mit herzlichen Grüßen für den Verein Gemeinsames Wohnen Karmelkloster Bonn e.V., Renate Engelhard

 

Die Gratulation von Christof Wild

Seit 1997 kenne ich Neues Wohnen im Alter. Erika Rodekirchen und Margot Opoku-Böhler berichteten immer mit viel Leidenschaft von den jeweiligen Projekten. Wie zum Beispiel dem Haus Mobile, das gerade frisch war oder später von der Begleitung von Lebensbogen, die dann zu LeDo wurden. Später setzten andere neue Akzente und sorgten immer dafür, dass das Thema im Paritätischen in Köln gut platziert war. 

Es ist nicht alles wunderbar in den Wohnprojekten, die angestoßen, begleitet und beraten wurden. Aber ohne NWiA wäre vieles nie zustande gekommen. Auch die Wohnbörse ist eine tolle Möglichkeit für Interessierte.

Wohnen ist ein zentrales Thema für das Alter, Altersarmut und Gentrifizierung in den Großstädten ebenso. Hier wünsche ich NWiA Energie und Finanzierung, diese Themen anzugehen. Dazu muss Neues Wohnen im Alter sich nicht neu erfinden, es muss sich dem stellen und weiter offen bleiben, um neue Ideen und Utopien zu unterstützen. Das Thema Baugemeinschaften hat in Köln noch nicht viel Lobby. Hier sollte NWiA dranbleiben und das Spektrum an Wohnformen erweitern.

 

 Marion Heuser | Die Grünen Köln
 

Was verbindet Sie mit NWiA e.V.?
Ich verbinde mit NWiA e. V. eine ungeheure Neugier auf Vielfalt von innovativen, individuellen und selbstbestimmten Wohn- und Lebensmodellen. Immer steht die Frage im Raum: Wie wollen wir / wie will ich in Zukunft wohnen und leben? Fantasie und Mut, Experimentierfreudigkeit und das Wissen um Gewinnen und Scheitern sind damit verknüpft. 
 
Was wäre anders, wenn es NWiA nicht gäbe?
Wenn es NWiA nicht gäbe, gäbe es auch so manches Wohnprojekt nicht oder wäre jedenfalls mit größeren Schwierigkeiten gestartet. - Als größten Erfolg sehe ich die Sichtbarkeit von individuellen und selbstbestimmten Lebens- und Wohnvorstellungen älterer Menschen, die jenseits von Seniorenheimen und betreuten Wohnformen existieren. NWiA hat diesen Menschen eine Stimme gegeben und konkrete Projekte zur Umsetzung aufgezeigt.  
 
Was wünschen Sie NWiA für die nächsten 35 Jahre?
Durchhaltevermögen, viele Mitstreiter*innen und Partner*innen, eine durchgängige Aktualität, aber verbunden mit sichtbaren, erfolgreichen Weiterentwicklungen.
Eine stärkere Ein- und Anbindung in städtische Planungen wäre wünschenswert.

 

Stiftung trias - gemeinnützige Stiftung für Boden, Ökologie und Wohnen

Liebe Aktive des NWIA e.V., wir gratulieren euch ganz herzlich zum 35. Geburtstag! Ohne ein konkretes Datum benennen zu können, sind wir gefühlt „schon immer“ mit euch in Verbindung. Unsere Stiftung ist erst 18 Jahre alt und hat es sich, unter anderem, zur Aufgabe gemacht, die „Meta-Ebene“ für die gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekte zu bedienen. Das setzen wir z. B. über unsere Broschüren und das Wohnprojekte-Portal um. „Neues Wohnen im Alter“ ist dagegen deutlich näher mit den vielen Einzelinteressierten und den Projekten in Kontakt. So ergänzen wir uns in unseren Aktivitäten.

Basisberatung ist das „A" und „O“ für Interessierte. Die Möglichkeiten, aber auch die Anforderungen an neue Gruppen sind so hoch, dass es ohne den Wissens- und Erfahrungstransfer einer Beratungsstelle, wie eurer, sicherlich keine so bunte, vielfältige Projektlandschaft in Köln gäbe. Ein gutes Stück Zivilgesellschaft würde fehlen!

Wir wünschen euch immer wieder frische Ideen, genügend Professionelle und Ehrenamtliche, die euch unterstützen. Auch wünschen wir euch ausreichende Fördermittel der Stadt, damit ihr diese wichtige Arbeit leisten könnt! Möge die Stadt Köln sehen, dass die Wohnprojekte keine private Spielerei sind, sondern einen greifbaren Beitrag für unser Gemeinwesen leisten.

Herzliche Grüße, Rolf Novy-Huy, Vorstand

Neues Wohnen

im Alter e.V.

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