Aktuelles

28.5.2019, 13.30 - 17 Uhr, Was tut sich? Was fehlt? Wo geht es hin?

Gemeinschaftliche, selbstbestimmte Wohnprojekte in Köln auch für 65+

Ein perspektivischer Nachmittag für Interessierte und AkteurInnen, ausge-richtet von Neues Wohnen im Alter e.V. in Kooperation mit der Stadt Köln und unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin. Ort: Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, 50825 Köln, kostenfrei. Bitte bis 10. Mai anmelden unter kontakt@nwia-ev.de

NWiA-Einladung 2019-05-28.pdf
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Ab ins Wohnprojekt!

Wohnträume werden Wirklichkeit

 

Lisa Frohn, 344 Seiten, oekom verlag München, 2018
ISBN 978-3-96238-076-2, 22 Euro

 

Überall im Land entstehen gemeinschaftliche Wohnprojekte, denn immer mehr Menschen engagieren sich für eine soziale Wohnraumentwicklung und für eine solidarische Gesellschaft. Die Wohnprojekte-Szene wächst seit Jahren und entwickelt sich zu einer echten sozialen Bewegung.
Die Autorin Lisa Frohn stellt zahlreiche Wohnprojekte und die Menschen dahinter vor, sie wirft ein Licht auf Herausforderungen und Hindernisse, erzählt Erfolgsgeschichten und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die eine Zukunft in einem Wohn-projekt anstreben. Über 20 Personen beleuchten in ausführlichen Interviews ein breites Spektrum gemeinschaftlichen Lebens. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaft ein dauerhafter Prozess ist, der nie abgeschlossen ist und fortwährendes Engagement bedeutet. Gute Nachbarschaft klappt meistens, viele sind damit auch schon zufrieden. Wer sich auf das Abenteuer Gemeinschaftliches Wohnen einlassen möchte, sollte dieses Buch studieren.

                                                                                                                                                Tine Huth-Jelkmann

Es geht weiter: Stadt Köln fördert

ab sofort unsere Arbeit

 

Am 8. November 2018 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, die Arbeit unseres Vereins finanziell zu unterstützen. Ab sofort können wir also auf der Kölner Bühne weiter unsere etablierte, starke Rolle als Initiator und Begleiter von neuen Wohnformen besonders für Menschen ab 65 spielen.

Kurz nachdem der Verein sein 30jähriges Bestehen feierte, erreichte uns ein unschönes „Geburtstagsgeschenk“: Die im Mai 2017 neu gewählte Landes-regierung beendete die Finanzierung für das Landesbüro innovative Wohnformen NRW. Dessen Beratungsstelle Rheinland, seit vielen Jahren bei NWiA e.V. in Köln angesiedelt, musste zum Ende 2017 schließen.

2018 wurde zu einer Durststrecke, während der wir mit viel ehrenamtlichem Einsatz, Unterstützung der Vereinsmitglieder und kleinen Honoraraufträgen die Arbeit im Sinne der Kölner Wohnprojekte-Interessierten aufrechterhielten.

Schließlich trug unser Ringen um die öffentliche Finanzierung der Vereins-arbeit Früchte: Die Stadt Köln hat unserem Antrag stattgegeben.

Jetzt sind mit Anita Bous, Aurelia Vietzen, Kathleen Battke und Tine Huth-Jelkmann wieder vertraute Gesichter im Einsatz für neue Wohnformen in Köln.

Danke an alle, die uns in diesem unsicheren Jahr 2018 unterstützt haben, die an die Notwendigkeit unserer Arbeit geglaubt und sich tatkräftig für deren Fortführung eingesetzt haben!

Blick ins Hafenbecken von der Drehbrücke aus

Der Deutzer Hafen - ein neues Viertel entsteht

 

Das Deutzer Hafengelände wird zu einem neuen Stadtviertel.  moderne stadt, die Stadtent-wicklungsgesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln, plant und verhandelt.

Deutzer Hafen.pdf
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Foto: Tine Huth-Jelkmann

Wie können Menschen miteinander leben?

 

Die sehr ansprechend gestaltete website von bring-together.de zeigt Formen des Zusammenlebens jenseits der Konventionen und stellt viele interessante bestehende Projekte im urbanen und ländlichen Raum vor. Dabei legen die MacherInnen aus Leipzig Wert auf Vielseitigkeit, Integration von Handicaps, generationsübergreifende Ansätze, Erfüllung individueller Anforderungen und offenen Austausch. Mit Berichten, Interviews und Artikeln zum Thema. Ein Besuch der Plattform von bring-together.de lohnt sich auf jeden Fall.

Foto: Tine Huth-Jelkmann

Baugemeinschaften in

Clouth-Gelände

 

An den diesjährigen Tagen der Architektur (23./24.6.2018) hatten auch einige Baugemeinschaf-ten, die vor kurzem auf das Clouth-Gelände gezogen waren, ihre Häuser für interes-sierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. Und diese kamen zahlreich und ließen sich bei den Hausführungen viel über den Werdegang erzählen. Die gezielten Nachfragen bei den Besichtigungen zeigten, wie groß der Wunsch nach neuen Wohnprojekten ist.

Es ist zu wünschen, dass die Stadt Köln weitere Grundstücke für Baugruppen ausweist und im Rahmen der Konzeptvergabe mehr Initiativen zum Zuge kommen. Grundstücksangebote direkt von verkaufswilligen Eigentümern wären hilfreich.                                                                                                         Tine Huth-Jelkmann

Copyright Bernd Ducke

Herausragendes Wohnprojekt WagnisArt in München

Man könnte die Architekten wegen des jahrelangen Planungsprozesses bedauern – die vielen Sitzungen, das viele Hin und Her! – oder sie beneiden. Denn bei der engen Abstimmung mit den zukünftigen Bewohnern ist ein Bau entstanden, der in einzigartiger Weise die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft spiegelt – und mit Lob und Preisen überhäuft wird. Weitere Informationen aus dem Deutschen Architektenblatt über das Münchner Wohnprojekt wagnisArt

Buch

Einfach anders wohnen

von Daniel Fuhrhop

oekom, 14 Euro


Braucht man wirklich so viele Quadratmeter pro Person? Und so viele Dinge und Gerätschaften? Warum ist es erlaubt, dass Wohnungen längere Zeit leer stehen? Dieses Buch geht diesen Fragen nach und zeigt eine Menge Tipps, mit denen Menschen ihre Wohnsituation verbessern können. Das Ziel ist eine optimale Ausnutzung der vorhandenen Wohnfläche und vor allem eine bereichernde Kommunikation im Lebensumfeld.

Wenn jeder nur ein Zehntel weniger Raum beanspruchen würde, könnten nicht nur alle bezahlbaren Wohnraum finden, sondern die Viertel würden auch viel lebendiger: Jung und Alt kämen sich wieder näher, Zugereiste und Alteingesessene könnten sich gegenseitig bereichern. Vom Zusammenrücken profitieren alle. Für den Autor Daniel Fuhrhop ist die Befreiung vom Raumüberfluss der Königsweg für entspanntes, modernes Wohnen. Ob Entrümplung oder Gründung einer generationenübergreifenden Multi-Kulti-WG – das Buch präsentiert neue Wege zum Wohnglück. Mit gut recherchierten Tipps gibt der Autor Anregungen, wie man mehr Platz in seiner Wohnung schaffen kann, um sogar noch Raum für weitere Personen oder Aktionen zu haben. Darüber hinaus wird gelebte Nachbarschaft dargestellt, ebenso Ideen zur Neunutzung von leer stehenden Gebäuden. Mit vielen weiterführenden Links und Buchtipps für ein Leben mit weniger Ballast.

 

Tine Huth-Jelkmann

Die Bewohner des neuen Hauses freuen sich . . . Foto: Inklusiv wohnen Köln

Nur vier Jahre von der Idee zum fertigen Wohnprojekt

 

Das inklusive Haus für Menschen mit Behinderung, für Studenten, Familien und Singles ist fertig! Im Oktober 2017 wurde die Immobilie mit elf Wohnungen in Sürth vollendet. Bauherr des Hauses ist die GAG   Immobilien AG, aber die Idee für das besondere Wohnprojekt stammt vom Verein inklusiv wohnen Köln e.V.

Artikel Inklusiv Wohnen Koeln.pdf
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Leitfaden für Gruppenwohnprojekte

 

Astrid Holz, Rüdiger Muus, Dietmar Walberg

Oktober 2015, ISBN 978-3-939268-22-2, 20 Euro.

Zu bestellen unter www.arge-sh.de

Herausgegeben von der ARGE//eV, der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V.

 

Der überarbeitete neue Leitfaden richtet sich an alle Menschen, die Interesse an dieser Art des Wohnens, des Bauens und der Realisierung von Projekten haben. Das Buch bietet ausführliche Berichte und Informationen zu Gruppen-findung, Rechtsformen, Förderung, Finanzierung, Planung, Realisierung und vielen anderen Themen. Für Personen, die eine Wohngruppe gründen wollen, ist es eine übersichtliche Informationsgrundlage und ein gutes Nachschlagewerk mit Adressen von Institutionen.

Neues Wohnen im Alter e.V.

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