Neues Wohnen im Alter e.V. Köln
Neues Wohnen im Alter e.V. Köln 

Aktuelles

Villa Stellwerk. Mehrgenerationenwohnhaus in Nippes, in dem vor allem Familien wohnen. Das Projekt ist autofrei. Eine kleine 60 qm-Wohnung wird ab Dezember frei. Warmmiete 615 Euro, WBS B erforderlich, barrierefrei,

2. Etage. Interessenten bitte melden bei BarbaraRoeder@web.de

Blick ins Hafenbecken von der Drehbrücke aus

Der Deutzer Hafen - ein neues Viertel entsteht

 

Das Deutzer Hafengelände, mehr als doppelt so groß wie sein Pendant Rheinau Hafen gegen-über, wird zu einem neuen Stadt-viertel. Etwa 6.000 Menschen werden hier wohnen und 3.000 Arbeitsplätze entstehen. moderne stadt, die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln, plant und verhandelt eifrig.

Ganz rechts im Bild die „Rote Mühle"

Das neue Stadtviertel liegt nur 5 km vom Dom entfernt. Zur Zeit  wird die Fläche wenig genutzt, nur zahlreiche Schrottberge glänzen in der Sonne. Auch die Mühle von „Aurora mit dem Sonnenstern" mahlt nicht mehr, nur die daneben stehende soge-nannte „Rote Mühle" ist noch in Betrieb. Die Drehbrücke, die auf die Halbinsel führt, steht unter Denkmalschutz und bleibt für Fußgänger und Radfahrer als Zu-gangsweg erhalten. Die Bebauung ist vom Büro COBE in 5-6-geschossiger aufgebrochener Blockbebauung mit Innenhof vorgesehen. Die Bewohner sollen eine gute soziale Mischung darstellen, deswegen sind 30 Prozent der Gebäude als geförderter Wohnraum festgeschrieben. Speziell für Bau-gruppen werden einige Grundstücke ausgewiesen, ebenso Flächen für kleine Werkstätten oder Büros.

Die vorhandenen Krananlagen sollen zum Teil erhalten bleiben, um das Hafengefühl zu erhalten

Das mögliche Hochwasser des Rheins stellt eine besondere planerische Herausforderung dar. Der offizielle Hochwasserschutz mit den Spundwänden liegt hinter dem Deutzer Hafen landeinwärts. Das Hafengebiet ist als Über-flutungsfäche ausgewiesen und muss es auch bleiben. Das heißt für die Planer, sich die Nutzung der Erdgeschosse genau zu überlegen, mit Pfahlgründungen zu arbeiten, die schnelle Flutung der Tiefgaragen zu ermöglichen. Die Versorgungs- und Zugangswege müssen für die Bewohner und Nutzer der Büros frei von Wasser bleiben, ebenso Rettungswege für Feuerwehr und Krankenwagen. Deswegen werden diese Wege auf ein entsprechendes Niveau erhöht, sodass sie auch bei einem Jahrhundert-hochwasser befahrbar bleiben.

Die Lindenallee an den Poller Wiesen

Die Lage ist sehr attraktiv mit dem in der Mitte liegenden Hafenbecken und dem Zugang zu den Poller Wiesen mit der unter Naturdenkmalschutz stehenden Linden-allee am Rhein entlang. Auch zur Halte-stelle der Linie 7 auf der Siegburgerstraße sind es nur wenige Hundert Meter. In zirka zwei bis drei Jahren wird ein Bewerbungs-verfahren für Baugruppen auf den Tisch kommen. Man rechnet damit, dass in zirka zehn bis 13 Jahren das neue Viertel fertig sein wird. Da fließt noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter. Weitere Infos unter www.modernestadt.de

Text und Fotos: Tine Huth-Jelkmann

Foto: Tine Huth-Jelkmann

Wie können Menschen miteinander leben?

 

Die sehr ansprechend gestaltete website von bring-together.de zeigt Formen des Zusammenlebens jenseits der Konventionen und stellt viele interessante bestehende Projekte im urbanen und ländlichen Raum vor. Dabei legen die MacherInnen aus Leipzig Wert auf Vielseitigkeit, Integration von Handicaps, generationsübergreifende Ansätze, Erfüllung individueller Anforderungen und offenen Austausch. Mit Berichten, Interviews und Artikeln zum Thema. Ein Besuch der Plattform von bring-together.de lohnt sich auf jeden Fall.

Foto: Tine Huth-Jelkmann

Baugemeinschaften in

Clouth-Gelände

 

An den diesjährigen Tagen der Architektur (23./24.6.2018) hatten auch einige Baugemeinschaf-ten, die vor kurzem auf das Clouth-Gelände gezogen waren, ihre Häuser für interes-sierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. Und diese kamen zahlreich und ließen sich bei den Hausführungen viel über den Werdegang erklären. Die gezielten Nachfragen bei den Besichtigungen zeigten, wie groß der Wunsch nach neuen Wohnprojekten in Köln ist.

Zum Beispiel wurden für die Baugruppe Energie+ zwei Baukörper mit 17 Wohneinheiten, Tiefgarage und einem Gemeinschaftsraum im ehemaligen Pförtnerhaus errichtet. Die Gebäude erfüllen den Passivhausstandard und gewinnen Energie durch Photovoltaikanlagen auf beiden Dächern. Die monolithische Bauweise mit 49 cm starken Ziegelwänden (ohne äußere Wärmedämmung) ist an den Ecken in Anlehnung an die Umgebungsbauten aus den 30er Jahren gerundet und mit einer Haut aus profilierten Ziegelriemchen verkleidet. Erst durch die Erklärungen von Bauleiter David Runkel eröffneten sich die interessanten Details und die Vielfalt der gestalterischen Überlegungen.
Es ist zu wünschen, dass die Stadt Köln weitere Grundstücke für Baugruppen ausweist und im Rahmen der Konzeptvergabe mehr Initiativen zum Zuge kommen. Auch Grundstücksangebote direkt von verkaufswilligen Eigen-tümern wären hilfreich.                                                                                                         Tine Huth-Jelkmann

Stammtisch in Lindlar. Im oberbergischen Kreis hat sich ein Stammtisch formiert, um gemeinschaftliches Wohnen im ländlichen Raum voran zu treiben. Um sich kennen zu lernen trifft sich die Gruppe einmal im Monat, in der Regel am 1. Mittwoch. Weitere Infos bei Christoph Ronecker per E-Mail: christoph.ronecker@quartier-lindlar.de

Okt-17 Stammtisch Lindlar.pdf
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Copyright Bernd Ducke

Herausragendes Wohnprojekt WagnisArt in München

Man könnte die Architekten wegen des jahrelangen Planungsprozesses bedauern – die vielen Sitzungen, das viele Hin und Her! – oder sie beneiden. Denn bei der engen Abstimmung mit den zukünftigen Bewohnern ist ein Bau entstanden, der in einzigartiger Weise die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft spiegelt – und mit Lob und Preisen überhäuft wird. Weitere Informationen aus dem Deutschen Architektenblatt über das Münchner Wohnprojekt wagnisArt

Buch

Einfach anders wohnen

von Daniel Fuhrhop

oekom, 14 Euro


Braucht man wirklich so viele Quadratmeter pro Person? Und so viele Dinge und Gerätschaften? Warum ist es erlaubt, dass Wohnungen längere Zeit leer stehen? Dieses Buch geht diesen Fragen nach und zeigt eine Menge Tipps, mit denen Menschen ihre Wohnsituation verbessern können. Das Ziel ist eine optimale Ausnutzung der vorhandenen Wohnfläche und vor allem eine bereichernde Kommunikation im Lebensumfeld.

Wenn jeder nur ein Zehntel weniger Raum beanspruchen würde, könnten nicht nur alle bezahlbaren Wohnraum finden, sondern die Viertel würden auch viel lebendiger: Jung und Alt kämen sich wieder näher, Zugereiste und Alteingesessene könnten sich gegenseitig bereichern. Vom Zusammenrücken profitieren alle. Für den Autor Daniel Fuhrhop ist die Befreiung vom Raumüberfluss der Königsweg für entspanntes, modernes Wohnen. Ob Entrümplung oder Gründung einer generationenübergreifenden Multi-Kulti-WG – das Buch präsentiert neue Wege zum Wohnglück. Mit gut recherchierten Tipps gibt der Autor Anregungen, wie man mehr Platz in seiner Wohnung schaffen kann, um sogar noch Raum für weitere Personen oder Aktionen zu haben. Darüber hinaus wird gelebte Nachbarschaft dargestellt, ebenso Ideen zur Neunutzung von leer stehenden Gebäuden. Mit vielen weiterführenden Links und Buchtipps für ein Leben mit weniger Ballast.

 

Tine Huth-Jelkmann

Die Bewohner des neuen Hauses freuen sich . . . Foto: Inklusiv wohnen Köln

Nur vier Jahre von der Idee zum fertigen Wohnprojekt

 

Das inklusive Haus für Menschen mit Behinderung, für Studenten, Familien und Singles ist fertig! Im Oktober 2017 wurde die Immobilie mit elf Wohnungen in Sürth vollendet. Bauherr des Hauses ist die GAG   Immobilien AG, aber die Idee für das besondere Wohnprojekt stammt vom Verein inklusiv wohnen Köln e.V.

Artikel Inklusiv Wohnen Koeln.pdf
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Leitfaden für Gruppenwohnprojekte

 

Astrid Holz, Rüdiger Muus, Dietmar Walberg

Oktober 2015, ISBN 978-3-939268-22-2, 20 Euro.

Zu bestellen unter www.arge-sh.de

Herausgegeben von der ARGE//eV, der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V.

 

Der überarbeitete neue Leitfaden richtet sich an alle Menschen, die Interesse an dieser Art des Wohnens, des Bauens und der Realisierung von Projekten haben. Das Buch bietet ausführliche Berichte und Informationen zu Gruppen-findung, Rechtsformen, Förderung, Finanzierung, Planung, Realisierung und vielen anderen Themen. Für Personen, die eine Wohngruppe gründen wollen, ist es eine übersichtliche Informationsgrundlage und ein gutes Nachschlagewerk mit Adressen von Institutionen.

Neues Wohnen im Alter e.V.

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