Aktuelles

Die Beginen in Widdersdorf

Allein und einsam im Alter, davor haben viele Menschen Angst. Doch in der Millionenstadt Köln gibt es Alternativen. 27 alleinstehende Frauen zwischen 57 und 81 Jahren haben für ihren dritten Lebensabschnitt eine ganz besondere Lösung gefunden: Sie wohnen zusammen im Kölner Beginenhof, einem Wohnprojekt von Frauen für Frauen. Der ganze Artikel ist hier verlinkt ... Zusammen ist frau weniger allein, Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 1.8.2019

Auch für KölnerInnen:

Bei den Wahlverwandtschaften Bonn e.V. sind derzeit drei Wohnungen in verschieden Hausgemeinschaften zu vermieten. Nähere Informationen sowie die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link: https://wahlverwandtschaften-bonn.de/

v.l.n.r.: Josef Ludwig, Erika Rodekirchen, Dr. Katja Robinson, Kathleen Battke . . . . . . . . . . . . . . . Foto: Tine Huth-Jelkmann

„Gemeinschaftliche, selbstbestimmte Wohnformen in Köln auch für 65plus - Was tut sich? Was fehlt? Wo geht es hin?“

Am 28. Mai 2019 luden wir zu einem perspektivischen Werkstattgespräch ins Bürgerzentrum Ehrenfeld ein, um aktuelle Entwicklungen, Hindernisse sowie Zukunftstendenzen auszuloten. Gut 50 Vertreter*innen der Stadtver-waltung und von Wohlfahrtsver-bänden, Seniorenkoordinator*innen, Engagierte aus Wohnprojekten und Dienstleister*innen waren der Einladung gefolgt. Zu Beginn würdigte Josef Ludwig, Leiter des Amtes für Wohnungs-wesen der Stadt Köln, in dessen Kompetenzbereich die Förderung von NWiA e.V. angesiedelt ist, das Engagement des Vereins und teilte mit, dass dem-nächst auch wieder eine Stelle zur Koordination von Wohnprojektethemen in seinem Amt eingerichtet werde.

Das Impulsreferat von Dr. Katja Robinson, seit Februar 2019 Leiterin des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, stellte das geplante Projekt „Zukunft der Pflege“ vor. Die Bereitschaft aller, einander zuzuhören, voneinander zu lernen und Neues auszuhandeln, mache es möglich, eine so weitreichende Vision auch tatsächlich in absehbarer Zeit zu verwirklichen.

Ein ausführlicher Bericht und die Ergebnisse der drei parallel stattfindenden Werkstattgespräche sind im pdf zusammen gefasst.

Neues Wohnen im Alter e.V. wird nach diesem ergiebigen Nachmittag verstärkt die Möglichkeiten zur Bildung eines „Kölner Rat für neue Wohnformen“ erkunden, der in seiner Zusammensetzung, Kommunikationskultur und Umsetzungskraft der Aufgabe gewachsen ist, Köln in eine sorgende Gemeinschaft zu verwandeln. 

NWiA-Werkstattgespraech.pdf
PDF-Dokument [402.2 KB]

Dieses Gesuch erreichte uns vor ein paar Tagen:

Alejandro Reyes [mailto:alejandro.reyes.096@gmail.com] 
Gesendet: Mittwoch, 26. Juni 2019 00:17
An: NWiA e.V.
Betreff: Zwischenmiete für Oktober

 

Ich bin Alejandro Reyes aus Mexiko. Im Oktober diesen Jahres werde ich ein Praktikum an der Uniklinik Köln machen, und daher bin ich auf der Suche nach einer Wohnmöglichkeit. Ich würde ab dem 28.09.19 und bis zum 06.11.19 in Köln sein.

Ich habe in Tübingen während 2017 ein Austauschjahr am Universitätsklinikum gemacht, und mit neun deutschen Mitbewohnern gelebt. Ich möchte mich informieren, welche Möglichkeiten es geben würde, um als Zwischenmieter während dieser Zeit an einem eurer Wohnprojekte zu sein. Ich bin ein freundlicher offener Mensch, der sich immer freut, neue Freundschaften zu knüpfen und der sich über den interkulturellen Austausch begeistert. Ich freue mich wieder nach Deutschland zu kommen, und freue mich schon, nette Menschen dort kennenzulernen. In Erwartung einer Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus Mexiko.

 

Wohnprojekte, die ein Zimmer frei haben, mögen sich bitte direkt mit Alejandro Reyes in Verbindung setzen.

Es geht weiter: Stadt Köln fördert

ab sofort unsere Arbeit

 

Am 8. November 2018 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, die Arbeit unseres Vereins finanziell zu unterstützen. Ab sofort können wir also auf der Kölner Bühne weiter unsere etablierte, starke Rolle als Initiator und Begleiter von neuen Wohnformen besonders für Menschen ab 65 spielen.

Kurz nachdem der Verein sein 30jähriges Bestehen feierte, erreichte uns ein unschönes „Geburtstagsgeschenk“: Die im Mai 2017 neu gewählte Landes-regierung beendete die Finanzierung für das Landesbüro innovative Wohnformen NRW. Dessen Beratungsstelle Rheinland, seit vielen Jahren bei NWiA e.V. in Köln angesiedelt, musste zum Ende 2017 schließen.

2018 wurde zu einer Durststrecke, während der wir mit viel ehrenamtlichem Einsatz, Unterstützung der Vereinsmitglieder und kleinen Honoraraufträgen die Arbeit im Sinne der Kölner Wohnprojekte-Interessierten aufrechthielten.

Schließlich trug unser Ringen um die öffentliche Finanzierung der Vereins-arbeit Früchte: Die Stadt Köln hat unserem Antrag stattgegeben.

Danke an alle, die uns in diesem unsicheren Jahr 2018 unterstützt haben, die an die Notwendigkeit unserer Arbeit geglaubt und sich tatkräftig für deren Fortführung eingesetzt haben!

Blick ins Hafenbecken von der Drehbrücke aus

Der Deutzer Hafen - ein neues Viertel entsteht

 

Das Deutzer Hafengelände wird zu einem neuen Stadtviertel.  moderne stadt, die Stadtent-wicklungsgesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH und der Stadt Köln, plant und verhandelt.

Deutzer Hafen.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]
Foto: Tine Huth-Jelkmann

Wie können Menschen miteinander leben?

 

Die sehr ansprechend gestaltete website von bring-together.de zeigt Formen des Zusammenlebens jenseits der Konventionen und stellt viele interessante bestehende Projekte im urbanen und ländlichen Raum vor. Dabei legen die MacherInnen aus Leipzig Wert auf Vielseitigkeit, Integration von Handicaps, generationsübergreifende Ansätze, Erfüllung individueller Anforderungen und offenen Austausch. Mit Berichten, Interviews und Artikeln zum Thema. Ein Besuch der Plattform von bring-together.de lohnt sich auf jeden Fall.

Foto: Tine Huth-Jelkmann

Baugemeinschaften in

Clouth-Gelände

 

An den diesjährigen Tagen der Architektur (23./24.6.2018) hatten auch einige Baugemeinschaf-ten, die vor kurzem auf das Clouth-Gelände gezogen waren, ihre Häuser für interes-sierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. Und diese kamen zahlreich und ließen sich bei den Hausführungen viel über den Werdegang erzählen. Die gezielten Nachfragen bei den Besichtigungen zeigten, wie groß der Wunsch nach neuen Wohnprojekten ist.

Es ist zu wünschen, dass die Stadt Köln weitere Grundstücke für Baugruppen ausweist und im Rahmen der Konzeptvergabe mehr Initiativen zum Zuge kommen. Grundstücksangebote direkt von verkaufswilligen Eigentümern wären hilfreich.                                                                                                         Tine Huth-Jelkmann

Copyright Bernd Ducke

Herausragendes Wohnprojekt WagnisArt in München

Man könnte die Architekten wegen des jahrelangen Planungsprozesses bedauern – die vielen Sitzungen, das viele Hin und Her! – oder sie beneiden. Denn bei der engen Abstimmung mit den zukünftigen Bewohnern ist ein Bau entstanden, der in einzigartiger Weise die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft spiegelt – und mit Lob und Preisen überhäuft wird. Weitere Informationen aus dem Deutschen Architektenblatt über das Münchner Wohnprojekt wagnisArt

Die Bewohner des neuen Hauses freuen sich . . . Foto: Inklusiv wohnen Köln

Nur vier Jahre von der Idee zum fertigen Wohnprojekt

 

Das inklusive Haus für Menschen mit Behinderung, für Studenten, Familien und Singles ist fertig! Im Oktober 2017 wurde die Immobilie mit elf Wohnungen in Sürth vollendet. Bauherr des Hauses ist die GAG   Immobilien AG, aber die Idee für das besondere Wohnprojekt stammt vom Verein inklusiv wohnen Köln e.V.

Artikel Inklusiv Wohnen Koeln.pdf
PDF-Dokument [2.4 MB]

Neues Wohnen im Alter e.V.

Rufen Sie einfach an unter

Tel. 0221 - 21 50 86 
oder

schicken Sie ein Fax unter  0221 - 923 18 87 oder schreiben Sie hier ein E-mail.

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